Schulprogramm

Schulprogramm der Pestalozzischule unter

dem besonderen Aspekt der Gesundheitsförderung

(Stand: Juni 2012)

 

Inhaltsangabe


I. Unterricht


1. Bewegung und Entspannung

1.1 Lernen in und mit Bewegung

1.2 Wettkämpfe

1.3 Bewegungslandschaft

1.4 Sportunterricht

1.5 Schwimmen

1.6 Sport und Spielfeste

1.7 Aktive Pause

1.8 Arbeitgemeinschaften

1.9 Psychomotorikraum


2. Individualisierung und Gemeinschaft

2.1 Wochenplan

2.2 Förderplan

2.3 Trainingsraum

2.4 Schulordnung

2.5 Klassenregeln

2.6 Klassenfahrten

2.7 Stufen- und Schulausflüge

2.8 Gemeinsames Frühstück

2.9 Übernachten in der Schule

2.10 Lernatmosphäre

2.11 Schülerversammlung


3. Feste und Brauchtum

3.1 St. Martin

3.2 Advent

3.3 Weihnachten

3.4 Karneval

3.5 Osterfrühstück

3.6 Entlassfeier Klasse 10

3.7 Eislaufen


4. Gesund und lecker

4.1 Schüler kochen für Schüler

4.2 Hauswirtschaftsunterricht

4.3 Ernährungsführerschein

4.4 Schulkiosk

4.5 Gemeinsames Frühstück

4.6 Garten-AG


II. Projekte und Programme


1. Schulgarten

2. Skifreizeit

3. Zirkus

4. Schülerbücherei

5. Lesewettbewerb

6. Klasse 2000

7. Trainingsraum

8. Schulordnung

9. Schulausflug


III. Außerunterrichtlich


1. Lehrerfortbildung

1.1 Konferenztag

1.2 Supervisionen


2. Elternfortbildung

2.1 Elterninformationsabende

2.2 Förderplangespräche

3. Offene Ganztagsschule

4. Raumgestaltung


IV. Partner und Netzwerke


1. Ergotherapie

2. Spenden

3. Förderlehrgänge

4. Ehrenamtliche Mitarbeit

5. Schulkooperationen

6. Agentur für Arbeit / Jugendberufshilfe

7. Örtliche Institutionen

8. Beruf

9. BUG

10. Arbeitskreis Gemeinsamer Unterricht

11. Berufsorientierungsklasse (BOK)


V. Weitere Bereiche


1. Schulleitung

2. Lehrerkollegium

3. Grundpfeiler der täglichen Arbeit


VI. Qualitätsentwicklung


1. Schulprogrammarbeit

2. Evaluation

3. Perspektivplanung

 

VII. Anmerkungen der Steuergruppe Schulprogramm

 

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Vorbemerkungen


Die Pestalozzischule hat den Anspruch eine „Schule zum Wohlfühlen“ zu sein. Dazu soll der Schulalltag so weit wie möglich nach gesundheitsfördernden Aspekten organisiert sein. Es wird von dem WHO-Gesundheitsbegriff ausgegangen, wonach Gesundheit einen Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens darstellt und nicht bloß das Fehlen von Krankheit meint.

Dabei wird die Organisation Schule – als Arbeitsplatz und Lebensraum – in den Mittelpunkt gestellt. In diesem Rahmen geht es darum,

  • die persönlichen Ressourcen der Lehrer und der Schüler zu fördern,

  • die Arbeitsplatz- und Lebensraumgestaltung zu analysieren und zu verbessern und

  • die Organisations- und Kommunikationsstrukturen zu optimieren.


Die bisherigen Arbeitsschwerpunkte im Rahmen der Gesundheitsförderung an der Pestalozzischule waren die Bereiche

  • Ernährung (z. B. Schüler kochen für Schüler, Kochduell, Lebensmittel aus der Region),

  • Bewegung (z. B. Klasse 2000, interne und schulübergreifende Sportfeste),

  • Förderung der sozialen Kompetenzen der Schüler (z. B. Trainingsraum, klassen- und stufenübergreifende Projekte, gemeinsamer Schulausflug) sowie

  • Förderung der Kommunikation innerhalb des Lehrerkollegiums

(z. B. Supervision).

Zukünftig wird vor allem angestrebt,

  • ein positives Schulklima - mit einem guten Umgang von Lehrern und Schülern und einer Identifikation von Lehrern, Eltern und Schüler mit der Schule - zu erreichen,

  • Regeln und Grundsätze zu Gesundheitsfragen festzulegen,

  • gesundheitsfördernde Unterrichtsprinzipien sicher zu stellen,

  • Partnerschaften/Kooperationen mit anderen Institutionen aufzubauen und zu pflegen,

  • Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und das Schulumfeld einzubeziehen,

  • das Schulgelände und die Schulräume zu pflegen und zu gestalten und

  • den Arbeits- und Lebensraum Schule gesundheitsfördernd zu gestalten.


I. Unterricht


1. Bewegung und Entspannung


1.1 Lernen in und mit Bewegung


Besonders der Unterricht der Unter- und Mittelstufe ist von Handlung und Bewegung geprägt.

 

1.2 Wettkämpfe


Mit kleinen Schülergruppen nimmt die Pestalozzischule an verschiedenen Wettkämpfen und Turnieren sowohl mit anderen Förderschulen (Teilnahme am Landessportfest der Förderschulen im Schwimmen, Tischtennis, Badminton, Leichtathletik, Schwimmen, Basketball und Fußball) als auch mit Regelschulen (Stadtsportfest Willich) teil. Es werden auch schulübergreifende Teams für Marathon-Staffeln sowie für schulformübergreifende Fußball-Wettbewerbe gebildet.


1.3 Bewegungslandschaft

Einmal wöchentlich wird in der Turnhalle eine Bewegungslandschaft aufgebaut, die von den Klassen der Unter- und Mittelstufe genutzt wird und von den Schülern der Oberstufe unter Anleitung auf- und abgebaut wird.

 

1.4 Sportunterricht

Der durchgehend zweistündig erteilte Sportunterricht ist in der Unterstufe psychomotorisch orientiert, in den höheren Stufen werden traditionelle und erlebnispädagogische Bewegungsinhalte, aber auch Trendsportarten angeboten. Dabei werden u. a. die 6,50 m hohe Kletterwand, die schuleigenen Inline-Skates, Roller und Fahrräder genutzt.

 

1.5 Schwimmen

Bis Ende der Mittelstufe erhalten alle Kinder zwei Wochenstunden Schwimmunterricht, in dem nahezu alle Kinder Schwimmen lernen und Abzeichen erreichen können. Bei Bedarf besteht zusätzlich die Möglichkeit am Förderschwimmen teilzunehmen.

 

1.6 Sport- und Spielfeste

 

Das Sportfest der Pestalozzischule wird als altersgemischter Mannschaftswettbewerb gestaltet, bei dem neben Laufen, Springen und Werfen auch spielerische Elemente vorkommen, so dass hier die Bewegungsfreude vor dem Leistungsgedanken steht.

Beim Nikolaus-Turnier werden Fußballspiele jahrgangsübergreifender Teams gegeneinander durchgeführt und so ein Schulmeister ermittelt. Alternativ findet am Nikolaustag ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier statt.

 

1.7 Aktive Pause

 

An einer Ausleihe können Spielmaterialien (Fahrzeuge, Bälle, Seilchen, Sandspielzeug, Schläger, Straßenkreiden usw.) mit einer grünen Karte, die jeder Schüler der Unter- und Mittelstufe besitzt, während der großen Schulhofpausen ausgeliehen werden.


1.8 Arbeitsgemeinschaften


Ab der Mittelstufe müssen die Schüler sich für eine Arbeitsgemeinschaft entscheiden. Die Angebote richten sich nach dem Schülerinteresse.


1.9 Psychomotorikraum

Der Psychomotorikraum enthält Großgeräte und Materialien zu allen Wahrnehmungsbereichen und bietet zahlreiche Bewegungsanreize. Er ist mit Teppich ausgelegt und kann von allen Klassen zum Bewegen und Entspannen genutzt werden.


2. Individualisierung und Gemeinschaft

2.1 Wochenplan

In allen Lernstufen ist die Arbeit mit Tages- und Wochenplänen fester Bestandteil des Unterrichtsangebotes.

2.2 Förderplan

Grundlage für die schulische Arbeit sind verschriftlichte, individuelle Förderpläne, die regelmäßig überprüft und erneuert werden. Mindestens zweimal im Schuljahr finden Förderplangespräche mit den Erziehungsberechtigten statt.

2.3 Trainingsraum

Zum Umgang mit Unterrichtsstörungen besitzt die Schule einen Trainingsraum mit dem Programm „Eigenverantwortliches Denken und Handeln“. Unangemessenes Schülerverhalten im Pausenbereich wird durch Einträge in ein Pausenbuch festgehalten und anschließend behandelt.


2.4 Schulordnung

 

Es existiert eine Schulordnung, die von Lehrern, Schülern und Eltern verabschiedet wurde und für alle verbindlich ist.

 

2.5 Klassenregeln

 

Zu Beginn des Schuljahres erstellt jeder Klassenlehrer gemeinsam mit den Schülern Klassenregeln, die die Schulordnung ergänzen.

 

2.6 Klassenfahrten und Schulausflüge

 

Klassenfahrten werden regelmäßig durchgeführt. Dabei orientieren sich der zeitliche Umfang und das Ziel am Alter der Kinder. Die Abschlussklasse fährt verbindlich für eine Woche nach Berlin.

 

2.7 Stufen- und Schulausflüge


Es finden regelmäßig klassenübergreifende, stufenbezogene Ausflüge zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls statt, so z. B. jedes Jahr ein Besuch im Okie-Dokie Indoorspielplatz Willich zur Zeit der Skifreizeit. Einmal jährlich führen wir einen Ausflug der gesamten Schule durch.

 

2.8 Gemeinsames Frühstück

 

Am letzen Tag vor den Osterferien findet ein gemeinsames Frühstück meist aller Schüler und Lehrer in der Aula statt. Darüber hinaus werden zu besonderen Anlässen Klassen- oder Stufenfrühstücke durchgeführt.

 

2.9 Übernachten in der Schule

 

In unregelmäßigen Abständen übernachten Klassen oder Gruppen in der Schule.

 

2.10 Lernatmosphäre

 

Es wird auf eine Lernatmosphäre geachtet, in der jeder Schüler seinen Fähigkeiten entsprechend lernen kann sowie gefordert und gefördert wird.

 

2.11 Schülerversammlung

 

Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich alle Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule in der Zeit von 11h - 11.30h mit ihren Lehrern in der Aula und besprechen unter Moderation der Schülersprecher mit Unterstützung der Vertrauenslehrer schulrelevante Themen.


 

3. Feste und Brauchtum


3.1 St. Martin


Die Pestalozzischule nimmt bis zur Klasse 5 am Schiefbahner St. Martins-Umzug teil.

 

3.2 Advent


In der Adventszeit findet jeden Montag ein klassenübergreifendes Weihnachtssingen statt.

 

3.3 Weihnachten


Am Freitag vor dem zweiten oder dritten Advent findet eine von den Eltern organisierte Weihnachtsfeier statt.

 

3.4 Karneval


Eine Schülergruppe nimmt mit einem eigenen Beitrag an der Karnevalsfeier von „Lernen Fördern“ in Viersen teil. An Altweiber findet in der Aula eine schulinterne Karnevalssitzung statt, auf der jede Klasse etwas aufführt.

 

3.5 Osterfrühstück


Am letzen Tag vor den Osterferien findet ein gemeinsames Frühstück meist aller Schüler und Lehrer in der Aula statt.

 

3.6 Entlassfeier der Klasse 10


Die Schüler der Klasse 10 erhalten zwei Wochen vor Beginn der Sommerferien an einem Spätnachmittag in einem feierlichen Rahmen ihr Zeugnis und werden verabschiedet.

 

3.7 Eislaufen

In der letzten Schulwoche vor Weihnachten fahren alle Schüler und pädagogischen Mitarbeiter für einen Vormittag zum Eislaufen nach Grefrath.


 

4. Gesund und Lecker


4.1 Schüler kochen für Schüler


Die Schüler bereiten im Rahmen des Hauswirtschaftunterrichtes das Essen für die OGS und für Kinder und Kollegen zu, die nachmittags Unterricht haben. Dabei werden pro Tag etwa 40 Essen gekocht und gemeinsam verzehrt.

 

4.2 Hauswirtschaftsunterricht


Der Hauswirtschaftsunterricht findet ab der Mittelstufe meist in einem vierstündigem Block statt. Er ist Teil der Berufsvorbereitung und des lebenspraktischen Trainings. Er beinhaltet u. a. die Themen Lebensmittelzubereitung, -lagerung, gesunde Ernährung und Hygiene.

 

4.3 Ernährungsführerschein


Durch einen „Ernährungsführerschein“ werden die „Küchenneulinge“ an die Arbeit in der Küche herangeführt und lernen Grundkenntnisse einer gesunden Ernährung kennen.

 

4.4 Schulkiosk


Jeden Tag kümmert sich ein Team von Oberstufenschülern um die Pausenversorgung.

 

4.5 Gemeinsames Frühstück


Am letzen Tag vor den Osterferien findet ein gemeinsames Frühstück meist aller Schüler und Lehrer in der Aula statt. Darüber hinaus werden zu besonderen Anlässen Klassen- oder Stufenfrühstücke durchgeführt.

 

4.6 Garten-AG


Der Schulgarten wird u. a. von einer Garten-AG betreut (in 2012/13 findet aktuell keine AG statt).

 

II. Projekte und Programme


1. Schulgarten

Der Schulgarten wird von den Schülern der Oberstufe im Rahmen der Berufsvorbereitung für den Bereich Garten- und Landschaftsbau regelmäßig genutzt. Eine Gärtnermeisterin pflegt den Garten und leitet die Schüler an.

2. Skifreizeit

Im Frühjahr eines jeden Jahres wird klassenübergreifend und in Kooperation mit der Schule an der Schwalm eine einwöchige Skifreizeit ins Kleinwalsertal / Österreich angeboten.

3. Zirkus

Es wird gemeinsam mit einem externen Anbieter und einer ortsansässigen Grundschule alle 3 Jahre ein einwöchiges Zirkusprojekt durchgeführt.

4. Schülerbücherei

Es existiert für alle Schüler eine Bücherei mit Büchern, Zeitschriften und audiovisuellen Medien.

5. Lesewettbewerb

Vor den Osterfeien findet am Ende der literarischen Projekttage ein schulinterner Lesewettbewerb für alle Stufen statt. Nach den Osterferien messen sich die Gewinner in den einzelnen Stufen mit anderen Schülern der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen im Kreis Viersen.

6. Klasse 2000

Ein bis zwei Klassen der Mittelstufe beteiligen sich für einen Zeitraum von 2 Jahren unter Anleitung einer externen Moderatorin am Projekt der Gesundheitserziehung „Klasse 2000“. Sponsor der Maßnahme ist der Lions-Club Willich.

7. Trainingsraum

Zum Umgang mit Unterrichtsstörungen besitzt die Schule einen Trainingsraum mit dem Programm "Eigenverantwortliches Denken und Handeln". Unangemessenes Schülerverhalten im Pausenbereich wird durch einträge in ein Pausenbuch festgehalten und anschließend behandelt.

8. Schulordnung

Es existiert eine Schulordnung, die von Lehrern, Schülern und Eltern verabschiedet wurde und für alle verbindlich ist

9. Schulausflug

Es finden regelmäßig klassenübergreifende, stufenbezogene Ausflüge und einmal jährlich ein Ausflug der gesamten Schule zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls statt.

 

III. Außerunterrichtlich


1. Lehrerfortbildung

Die Steuergruppe „Schulprogramm“ schlägt dem Kollegium für jedes Schuljahr einen Fortbildungsschwerpunkt vor. Die Schulleitung organisiert die Planung und Durchführung.

1.1 Konferenztag

Das Kollegium führt ein- bis zweimal jährlich eine Pädagogische Ganztagskonferenz durch.

1.2 Supervision

Mehrmals pro Jahr führt das Lehrerkollegium eine Supervision mit einem externen Supervisor durch. Die Teilnahme ist freiwillig.

 

2. Elternfortbildung

2.1 Elterninformationsabende

In Kooperation mit den Elternvertretern der Schulpflegschaft finden in unregelmäßigen Abständen abends in der Schule Informationsabende zu verschiedenen Themenschwerpunkten statt.

2.2 Förderplangespräche

Die Klassenlehrer führen regelmäßig Gespräche mit den Schülern und Eltern durch, um die Förderpläne offen zu legen, zu besprechen und zu ermitteln, inwieweit die angestrebten Förderziele erreicht werden konnten.


3. Offene Ganztagsschule

Die Offene Ganztagesschule betreut montags bis freitags rund 30 angemeldete Schüler bis 16 Uhr sowie in festgelegten Ferienzeiten. Neben dem Mittagessen und der Hausaufgabenbetreuung werden den Kindern verschiedene Arbeitsgemeinschaften und Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung angeboten.

 

4. Raumgestaltung

Die Gestaltung des Schulgeländes (Schulgarten und Schulhof) und des Schulgebäudes (Flure, Eingangs- und Verwaltungsbereich) stellen einen Schwerpunkt der zukünftigen Schulprogramm dar.

 

IV. Partner und Netzwerke


1. Ergotherapie

Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit einer Praxis für Ergotherapie in Mönchengladbach. Für Schüler mit medizinisch festgestelltem Bedarf besteht während des Vormittags die Möglichkeit, mit einer Ergotherapeutin im Psychomotorikraum zu arbeiten.

2. Spenden

Lions-Club

Der Lions-Club Willich unterstützt die Arbeit der Pestalozzischule u. a. durch Übernahme der Kosten für das Gesundheitsprogramm „Klasse 2000“ und durch Einrichtung eines Hilfsfond für bedürftige Schüler.

Schulauto

Mit Hilfe des Fördervereins der Pestalozzischule und der Firma Pro Humanis Humansponsoring GmbH ist es gelungen, der Schule einen Ford Transit und einen Anhänger zur Verfügung zu stellen. Finanziert wurden die Fahrzeuge durch Geldspenden Willicher Unternehmen.

Lebensmittelspenden

Von einigen Firmen vor allem von Dr. Oetker und Möhren Brockers erhalten wir Spenden für die Mittagsversorgung unserer Schüler im Rahmen des erweiterten Hauswirtschaftsunterrichtes („Schüler kochen für Schüler“).

3. Förderlehrgänge

Die meisten unserer Schüler gehen nach der 10. Klasse in Förderlehrgänge, die durch die Agentur für Arbeit finanziert werden. Kontakte zu den Anbietern (FAA, IB, VHS) dieser Lehrgänge werden vermittelt.

4. Ehrenamtliche Mitarbeit

Mitarbeiter des Freiwilligen-Zentrums Willich helfen der Schule bei Ihrer Arbeit z. B. durch Unterstützung im Werken oder bei der Leseförderung. Außerdem begleiten Paten einzelne Schüler der Oberstufe, die ehrenamtlich außerhalb des Unterrichts im Altenheim oder Kindergarten mithelfen.

5. Schulkooperationen

Bei der jährlich stattfindenden klassenübergreifenden Skifahrt fahren Schüler der Schule an der Schwalm und der Pestalozzischule gemeinsam für eine Woche ins Kleinwalsertal.

6. Agentur für Arbeit / Jugendberufshilfe

Im neunten Schuljahr beginnt die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Unterstützt werden die gemeinsamen Anstrengungen stets durch die Mitarbeit der Jugendberufshilfe.

 

7. Örtliche Institutionen

Jugendamt

Um den Schülern bei ihren Problemen helfen zu können, besteht ein intensiver Austausch mit dem Jugendamt.

Polizei

Die Polizei unterstützt unsere Arbeit bei der Verkehrserziehung sowie bei Schulveranstaltungen und steht beratend zur Seite.

Kirchengemeinde

Kontakte bestehen zur evangelischen Emmaus-Gemeinde und zur katholischen Pfarrgemeinde St. Hubertus Schiefbahn.

8. Beruf

Praktikumsbetriebe

Die Pestalozzischule kann auf ein breites Netz von Betrieben zurückgreifen, die gerne bereit sind, unsere Schüler als Praktikanten aufzunehmen.

Berufsvorbereitungsseminar

Wir beteiligen uns im Rahmen eines Schulabgängerseminars an den Maßnahmen zur Berufsförderung der Stiftung „Partner für Schulen NRW“. Mitarbeiter des Bistums Aachen organisieren alljährlich für die Schüler der Oberstufe ein mehrtägiges Seminar zur Berufsvorbereitung.

9. Bildung und Gesundheit (BUG)

Die Pestalozzischule ist seit dem Schuljahr 2009/2010 Mitglied im Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ (BUG). Das Ziel ist die Schaffung und der Erhalt gesunder Lern- und Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten.

10. Arbeitskreis Gemeinsamer Unterricht

Es finden in der Pestalozzischule regelmäßig Treffen aller in der Integration an den Willicher Regelschulen - v. a. Grund- und Hauptschulen - tätigen Förderschullehrer statt.

 

11. Berufsvorbereitungsklasse (BOK)

Auf Antrag der Eltern zum Halbjahr des 10. Schuljahres können die Schüler - mit dem Ziel, einen höherwertigen Abschluss zu erreichen - ein 11. Schuljahr absolvieren.

 

 

 

V. Weitere Bereiche


1. Schulleitung


Die Schulleitung arbeitet als Team kooperativ zusammen. Jedes Mitglied hat zudem einen zugewiesenen Aufgabenbereich.


2. Lehrerkollegium


Das Kollegium weist eine Fülle unterschiedlicher Kompetenzen auf, die u. a. mit Hilfe systematischer Mitarbeitergespräche ermittelt und zur Förderung der Schulentwicklung eingesetzt werden können.


3. Grundpfeiler der täglichen Arbeit


Das Kollegium verpflichtet sich auf die Einhaltung eines Pflichten- und Aufgabenkatalogs

 



VI. Qualitätsentwicklung


1. Schulprogrammarbeit


Eine Steuergruppe wacht über die Beachtung und Einhaltung der im Schulprogramm verankerten Absprachen und sorgt für eine regelmäßige Fortschreibung und Aktualisierung.

 

2. Evaluation


Es werden regelmäßig interne und externe Evaluationen durchgeführt, um die Wirksamkeit von schulischen Maßnahmen und Aktivitäten zu überprüfen und Anstöße für die Schulentwicklung zu erhalten.

 

3. Perspektivplanung

Die Schwerpunkte sind die Fortführung der Bemühungen zur Entwicklung einer gesundheitsfördernden Schule und die Schaffung der Voraussetzungen zur Ausweitung der Pestalozzischule zum Kompetenzzentrum für Sonderpädagogische Förderung.

 

VII. Anmerkungen der Steuergruppe Schulprogramm

Im Rahmen einer ganztägigen Lehrerkonferenz wurde das Schulprogramm in der Fassung vom Frühjahr 2010 einer sorgfältigen Analyse unterzogen, um es der derzeitigen schulischen - auch personellen - Situation anpassen zu können und Projekte und Veranstaltungen, die derzeit nicht mehr durchgeführt werden oder zukünftig nicht mehr ins Schulkonzept passen, zu streichen.

Demnach sind Lehrer mehrheitlich übereingekommen,

- nicht mehr an den Wettkämpfen des Landessportfestes Schwimmen (Oberstufe), Völkerball und Streetball teilzunehmen;

- die Besinnungstage in den Klassen - und nicht stufenbezogen - durchzuführen;

- die Literaturtage ersatzlos zu streichen und den internen Lesewettbewerb klassenintern durchzuführen;

- die Teilnahme an der Karnevalssitzung des Vereins "Lernen Fördern" nur noch freiwillig und nicht verpflichtend anzubieten;

Dabei handelt es sich um Vorschläge, die noch der Zustimmung der Schulkonferenz bedürfen.